Rückreise

Die letzten Blicke auf die schneebedeckten Gebirgslandschaft erhaschen wir von unseren Fenstersitzplätzen im Flugzeug aus. Kaum über dem Meer wechsle ich auf einen der zwei leeren Plätze neben ihr.

30°C in Buenos Aires, wir wussten es ja.

Der Motor vom Taxi springt nicht an und ich sehe uns schon Opfer eines Gepäckdiebstahls werden. Völlig unbegründeter Verdacht, sorry. Der Fahrer tauscht seinen defekten Wagen kurzerhand mit dem eines Kollegen und nach einer rasanten Fahrt mit wahrscheinlich etlichen heimischen Führerscheinentzugmanövern erreichen wir sicher das gleiche Hotel wie auf der Hinreise.

Den Nachmittag verbringen wir im nahen Reserva Ecológica Costanera Sur. Die Küste besteht bei Ebbe gut sichtbar aus Bauschutt und auch die Wege sehen danach aus. Ist der Park vielleicht eine ehemalige Deponie?Impressionen:

Kurz nach der Aufnahme des untersten Bildes (zeitlich nicht das Letzte) legen wir trotz der Temperaturen eine kleine Joggingeinheit ein. Mücken sei dank.

Wir werden Zeugen eines ganz seltsamen Ereignisses und verlassen den Park mit einem unguten Gefühl.

Mit einem standesgemäss argentinischem Znacht im jetzt übervollen Bauch endet der Tag im unklimatisierten* Hotelzimmer.
*ist die Anlage defekt oder sind wir einfach unfähig sie einzuschalten?


Mit kaum mehr Bargeld in der Tasche wollen wir kein Taxi bemühen und der Weg zum Flughafenshuttle ist uns mit der Kartonschachtel* zu weit. Die New Economy hält genau Passendes für uns bereit und mit dem Verschenken des restlichen Bargelds kommen wir uns auch nicht allzusehr ausbeuterisch vor.
*so ein bisschen kommen die Veloreisegene manchmal doch durch. Und um die fürs Velo gemachten Windschutzhandschuhüberzieher waren wir im patagonischen Wind auch ein paar Mal froh.

400g Rundspeise sollen uns bei der Akklimatisation helfen.


6 Filme und kein Schlaf später landen wir sanft in Madrid. Dort für eine gute Stunde hinlegen bringt wenigstens ihr etwas erholsamen Schlaf.

Dank uns wird das Flugi nochmals geöffnet und auf unterschiedlichen Wegen finden wir einen Weg hinaus, während die anderen Passagiere einen verspäteten Flug erhalten. Wir treffen uns unweit der folgenden Aussicht wieder. Das haben wir uns anders vorgestellt!

Mit einem Zertifikat und ohne(!) Unkosten werden wir auf die nächste Verbindung gebucht. Wir müssten uns auch keine Sorge ums Gepäck machen, das sei mittlerweile schon am Zielflughafen…

…ist es dann auch und die Dame am Gepäckfundbüro erinnert sich sogar an die zwei eigenartigen Stücke: Eine IKEA-Tasche und eine Kartonschachtel.

Und wir werden unerwartet begrüsst. Merci!

Durch die winterlich verschneite Nacht bringt uns der Zug nach Scuol. Das liegt zwar nicht gerade auf der Luftlinie nach Hause, bietet jedoch einen sehr passenden Abschluss unserer Reise.


Schlafzimmer(aus)blick in Scuol.


Die letzte Wanderung: zum Bahnhof.

Samstagabend, der Hausschlüssel funktioniert noch.

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Tierra del Fuego

…Feuerland.

Diesmal dauern die Grenzformalitäten trotz vollbesetztem Bus wesentlich weniger lange als beim letzten Mal. Chile, uns hat es gefallen!

In Río Grande wird alles Gepäck vom Spürhund beschnüffelt. Alles? Nein, mein Rucksack fuhr als Handgepäck mit – dort hat es anscheinend sowieso keine Drogen drin.

Der mit 16 Passagieren vollbesetzte Kleinbus heizt ordentlich durch die feuerländische Einöde. Vielleicht will der Fahrer nur die Zeit herausholen, die er uns auf dem Paso Garibaldi für einen Fotostop gewährt?

Paso Garibaldi

Ushuaia, „Ende der Welt“. 😀

Im vom Hotelier empfohlenen Restaurant überblicken wir den Hafen – wie später auch vom Zimmer aus:


Die Suche nach Kartonschachtel(n), Wäscherei und Klebeband dauert weniger lange als erwartet. Das Nachmittagsprogramm ist rasch gebucht.

Zmittag gibts Picknick mit Aussicht.

Die Wäsche ist nicht wie versprochen fertiggewaschen. Darauf warten wollen wir nicht, denn unser Schiff legt gleich ab. Dann werden die Kleider eben noch getrocknet und ins Hotel geliefert. Hoffentlich…

Schiff? Ein Katamaran bringt uns und etwa 200 andere durch die Beagle Strasse zu Inseln mit…

…Kormoranen…

… Seelöwen …

… Kormoranen, Seelöwen und einem kitschigen Leuchtturm.

Die eigentliche Attraktion der Bootsfahrt sind die Pinguine. Bei den ersten beiden Inseln konnten wir lernen, dass die Passagierzahl höher ist als an der Reling Platz vorhanden ist. Ein bisschen Nerdtum zahlt sich für das Optimierungsproblem gute Aussicht, aber nicht im Fahrtwind frieren aus: Dank einer auf der offline gespeicherten Openstreetmap eingezeichneten Treppe ist die richtige Insel identifizierbar und dank GPS die Ankunftszeit dort ziemlich genau bestimmbar. Klappt hervorragend. 🐧😀🐧

Bei der ersten Landung bietet sich uns folgendes Bild:

Bei den Tieren handelt es sich mehrheitlich um Magellan- oder Patagonienpinguine (unsere Übersetzung). Sie sind ca. 30-50cm gross.

Die zwei Königspinguine, welche sich hierher verirrt haben, können weder wir noch die Handykamera richtig sehen. Du? (Kameras mit Objektiv hingegen sehr gut…)

Letztes Znacht in Patagonien: Königskrabbe und Langusten.


Eine verregnete Taxifahrt bringt uns zum Flughafen. Es regnet nicht überall:

Schneefallgrenze wenig oberhalb der Stadt. In gut 3h werden wir Buenos Aires erreichen. Dort sind 30°C gemeldet.

Punta Arenas

Kaum angekommen erreicht uns eine enttäuschende Nachricht. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen fällt unsere für morgen gebuchte Walbeobachtungstour aus.

😥

Der bezahlte Betrag wird im örtlichen Ableger des Reisebüros zurückerstattet. Die gebotene Alternative – ein Besuch bei einem nachgebauten Fort – gefällt uns nicht und ein Besuch der nahen Pinguinkolonien ist wetterbedingt auch nicht möglich. Schade!

Den Nachmittag verschlafen.

An einer der Hauptkreuzungen hinter der grossen Glasfront am Eckplatz geniessen wir es, beim Apéro dem abendlichen Stadtleben zuzuschauen.

Das gewünschte Znacht-Lokal ist übervoll. Wir können immerhin für morgen einen Tisch reservieren.

Im eigenartigen Znachtlokal plärrt aus dem Fernseher auch ein Lied, in dem der Text …Arenas, Punta Arenas… herauszuhören ist.


Zmorge vom Hotel gibts im angrenzenden Café vor dessen Öffnungzeiten. Für uns heisst das: Sitzen bleiben, guten Kaffee geniessen.

Bis wir das Gebäude verlassen, ist es Nachmittag. Wobei sie schon vorher kurz erfolglos einen Ausflug unternommen hat. Ca. 2h Spaziergang durch die Stadt und…

…am Strand entlang später landen wir in einem…

…Strandcafé.

Am Hafen

Den erst vor wenigen Stunden erhaltenen Tipp für leckere Alfajores setzen wir auch gleich um. Lecker!

Auf der Kreuzfahrt wurde uns von Chilenen erzählt, Punta Arenas sei der Ort, um Centolla, ?Königskrabbe?, zu essen. Zerhackt und aufgeschichtet sieht das tote Krustentier nicht sehr appetitlich aus, schmeckt uns aber sehr. Ein Dank ins Entlebuch!

Was der vorher aufgegriffene Reiseführer über das Nachtleben der Stadt berichtet, können wir bestätigen: samstagabends eine geöffnete Bar zu finden, ist gar nicht so einfach.


Es liegen 12h Busfahrt vor uns – wieder mal ein Preis, den wir für unsere spontane Reiseplanung bezahlen. Nach Ushuaia fahren wir nur noch, weil von dort unser Rückflug startet.

Mit stahlendem Sonnenschein verlassen wir das Hotel, mit Regen wenig später im Bus die Stadt.

Für etwas Abwechslung sorgt die Querung der …

…Magellanstrasse.

An Deck lassen wir uns den Wind um die Ohren pfeifen und unsere Blicke zum Horizont schweifen.

Feuerland erreicht! Ganz schön kalt.

Puerto Natales (3)

Die Anweisung ein Café nahe der Busstation (ergo unserem Hotel) an den Taxifahrer bringt uns in ein enges hipsteriges Café in einem Schiffscontainer. Gute Empfehlung.

Die Zeit bis zur Abfahrt des Buses morgen ist ca. 22 Stunden. Perfekt, um die Cueva del Milodón, Milodonhöhle(n), zu besuchen.

Der Taxifahrer macht uns einen fairen Preis und dank ihr wartet er 1.5h, eine halbe Stunde mehr als vorgeschlagen. Die Zeit reicht, um die

Cueva Grande zu besuchen, welche gut erschlossen ist. Die Höhlen dienten während Jahrtausenden Mensch und Tier als Unterstand.

In der Cueva del Medio ist weit und breit niemand sonst unterwegs. Ist ja auch weiter als 1km vom Parkplatz.

Rundumsicht mit Starkwind.

Wieder zurück landen wir auf der Suche nach einem Znacht zufälligerweise in der (nach eigenen Angaben) südlichsten Destillerie der Welt. Die haben auch etwas zu essen.


Mit von der B&B-Anbieterin selbstgemachter Rhabarberconfi im Bauch besteigen wir den Bus nach Punta Arenas.

Ruta Kaweskar

…eine Kreuzfahrt.

In der Koje erwartet uns ein nettes persönliches Geschenk. Schöne Aufmerksamkeit. Später wird es zu Schärbe bringen Glück – des Windes und nicht unser wegen.

Am 6er Tisch mit Russen und Pakistan-Amerikanern sind wir die einzigen, die noch nie auf dem Jungfraujoch waren.

Bis zu 200 km/h Wind können uns erwarten. Das bringt das Schiff in eine schiefe Lage. Dank abschirmender Insel- und Fjordlandschaft soll es kaum Wellenbildung geben. Uff!

Nach heimischer Tradition stossen wir draussen aufs neue Jahr an. Zum ersten Mal auf der Reise sehen wir einen teilweisen Sternenhimmel. Auch 2h nach Sonnenuntergang ist der Nachthimmel im Westen noch leicht hell.


Beim Erwachen brummt es vom Motor. Und vom Pisco Sour.

Die Brücke ist jedem PassagierFreund zugänglich. So erleben wir den ersten Weckruf der Fahrt dort mit dem vor uns stetig grösser werdenden Amalia-Gletscher.

Im Beiboot werden wir zu einem Sandstrand gebracht, von wo aus es zu Fuss über die teilbewachsene Fläche zum Aussichtspunkt geht. Wer Berg- statt Turnschuhwerk trägt, wird es nicht bereut haben.

Der Gletscher ist sehr eindrücklich. Kurz nach unserer Ankunft kracht wie bestellt ein grösserer Block ins Meer.

Impressionen…

…Amalia-Gletscher

Durchs Packeis gehts zurück zum Schiff und mit diesem dann nochmals nahe an die Abbruchstellen. 2-3h draussen bei 6°C und fast ununterbrochenem Regen – herrlich!

Kaum die teilweise nassen Sachen abgelegt, wird schon zum nächsten Briefing gerufen.

Nach dem Zmittag wartet ein kurzer Landgang beim Glaciar El Brujo, dessen Mächtigkeit aus nächster Nähe betrachtet eindrücklich ist.

Der letzte Ausflug heute ausserhalb des Schiffs ist im Calvo Fjord, dem Gebetsfjord. Das eisblockdurchsetzte Wasser ist teilweise spiegelglatt. Wow!

Der traditionelle Whisky mit Gletschereis darf nicht fehlen.

Die Begleitung auf der Rückfahrt entzückt:


Irgendwie habe ich mir trotz ziemlich ruhigem Meer Seekrankheit eingefangen.

Der erste Ausflug dauert nicht sehr lange: eine Fahrt auf den Beibooten an den Rand des Glaciar Alsina.

Am Glaciar Bernal hat das Unternehmen einen Weg angelegt, auf dem wir ein paar hundert Meter bis in die Nähe der Gletscherzunge gelangen. Noch vor 15 Jahren sei der Gletscher direkt vom Schiff aus erreichbar gewesen.

Glaciar Bernal mit kitschig-hellblauem See.

Der dritte Ausflug ist wieder eine reine Bootsfahrt. In der White-Meerenge gibt es für einmal kein Eis, aber eine vielfältige Fauna. Wir bestaunen bei Ebbe Muscheln, Kondore, Enten, …

… Seelöwen, …

… und hunderte brütende Kormorane.

Von der Brücke aus, lässt sich die Schärenlandschaft gut und im T-Shirt geniessen. So ganz permanent regnet es nicht, wie der sonnenbeschienene Fleck auf dem Foto zeigt.

„Formelle Kleidung“ wird fürs Captains Dinner empfohlen. Unsere zweite Wanderkleidungsgarnitur ist immerhin sauber. Und unverlöchert.

Der Eisblock auf dem Buffet darf nicht fehlen.

Bis wir ins Bett fallen, sind wir schon wieder fast im Hafen.

Puerto Natales (2)

Direkt am Busterminal kümmern wir uns um die nächsten und wahrscheinlich letzten Busfahrten: Am 4.1. von Puerto Natales nach Punta Arenas und am 6.1. von dort nach Ushuaia.

Die auf dem Weg ins Hotel erstandene Getränkeflasche stellt sich bei näherer Betrachtung nach dem Kauf als 3-litrig heraus.

Die zweite Wäscherei hat auch am Sonntagnachmittag geöffnet. Bis morgen sind Shorts und T-Shirt (+Jacke) angesagt.

Znacht in einem uns bereits bekannten Lokal: die Burger sind lecker.


Wäsche holen, letzten grossen Reiseprogrammpunkt buchen, Zmorge.

Eines der Ziele, man kennt es schon von meinen Veloreisen:

Das super Shirt war jahrelang ein treuer Begleiter. Ein Ersatz muss dringend her… lässt sich aber nicht finden. Darum gibts einen schönen Pulli. Danke!

Überschüssiges (Wanderkarte, Reinbenzin, Stirnband) legen wir in die Wanderertauschbox.

In einem Kafi warten bis…

…mit einem Gegenwindfussmarsch das Pier erreichbar ist. Windschatten ist auch zu Fuss nicht zu unterschätzen. Nochmals danke 😀.

Torres del Paine: W-Trek (-)

Die Voraussetzungen: Der W-Trek ist der kürzere der zwei üblichen Mehrtagesrouten im Torres del Paine Nationalpark. Er wird normalerweise in 4.5 oder, für Sportliche, in 3.5 Tagesetappen aufgeteilt. Uns stehen 2.5 zur Verfügung mit nicht gerade optimalen Distanzen zwischen den Übernachtungsmöglichkeiten. Immerhin gibt es Abkürzungsmöglichkeiten. Der Preis für unsere spontane Reiseplanung…


Der Wecker geht um 0530, um 10 sind wir im Park beim Schiff. Zuerst aber zum Wasserfall.

Wie am Briefing gestern geraten, stehen wir um 11 zuhinterst in der Schlange für den Katamaran. Um 1130 ist er noch nicht in Sicht, was dem nahen Café zwei Besucher mehr und uns etwas Wärme bringt.

Die heute zwischen Anlegestelle und Zeltplatz zurückzulegende Distanz: 200 Meter. Die sind rasch geschafft.

Der Platz sei sehr windanfällig – unser Zelt von fast drei Seiten geschützt – besser wird schwierig.

Mit leichtem Gepäck gehen wir leichten Fusses eine gute Stunde in Richtung Glaciar Grey.

Am windigen Aussichtspunkt kehren wir wieder um. Dass unser „W“ eher ein „w“ wird, ist völlig egal. Gletscher sehen wir noch genug.

Auf dem Rückweg

Zurück auf dem Camping erwartet uns folgendes Bild:

Bei Couscous erhalten wir Einsicht in brasilianische Planungspräzision/Einfallsreichtum und eine Ernährung in Pulverform.

1900, bettfertig.


Um gut 0600 verlassen wir das Camp. Wir sind nicht einmal die Ersten, wie wir bald feststellen.

Vorbei an einem kleinen See blicken wir immer wieder hoch an die steilen Felswände, auf die wir zugehen.

Zum Campamento Italiano führt eine schöne Hängebrücke. Auf der anderen Flussseite auf einem grossen Stein direkt am Getöse gibt es Zmorge. Die Rucksäcke deponieren wir hier – um die mittlere Sackgasse des „w“ zu erkunden brauchen wir die nicht.

Der erste Mirador zum Glaciar Frances ist schnell erreicht. Und noch ein bisschen weiter. Die mehrstündige Wanderung bis zuhinterst ins Tal muss bis zu unserem nächsten Besuch warten.

Blick talaufwärts (Glaciar Frances)…

…und talabwärts.

Und immer wieder ein Blick hinauf. Das Bächlein auf dem zweiten Bild ist eines der ganz wenigen ohne Brücke. Auch mit Turnschuhen kommt man bei regnfreiem Wetter trockenen Fusses über den W-Trek.

Kafi beim Refugio de los Cuernos. Dieses Wandergebiet ist halt so gut erschlossen wie die Alpen. Die Zeitangaben auf der Karte sind für nicht untrainierte und leichtberucksackte Wanderer doch ein bisschen zu hoch.

Von wegen „leichtberucksackt“… Von 20 bis 95 Liter Rucksäcken ist alles vertreten. Teilweise auch in Kombination. Rucksäcke, wo nichts dran rumbaumelt, sind selten – bei kleinen sind es Getränkeflaschen, bei grossen Zelte/Matten/Schlafsäcke/… Wir sind mit unserem Setup zufrieden.

Da wir ja gut vorwärtskommen: Bald wieder eine Pause.

Und noch eine Pause.

Der Weg ist teilweise fast velomobiltauglich. Tatsächlich kommt uns ein Paraplegiker entgegen, auf einem Einradrollstuhl mit mehreren „Trägern“(?). 👍

Über bebuschte Flächen

Der von der Zufahrtstrasse kommende Weg ist nochmals deutlich frequentierter. Hier kann man in einer Tagestour zum Top-Spot wandern und wieder zurück.

Um ca. 1530 haben wir unser überteuertes* Doppelstockbett im 6er-Zimmer bezogen. *Dafür wird uns sogar ein Schlafsack und eine warme Dusche mit frischem Frottétuch bereitgestellt. Letztere zwei Services nutzen wir gerne. Erstes Znacht.

Zwei Stunden dösen, dann nochmals Znacht. Packen für morgen…

Wir bekommen im Halbschlaf noch mit, wie das letzte Bett im Zimmer mit einer am Bein Verletzten und ihrem durchs Tragen rückengeschädigten Partner belegt wird.


Pünktlich zum Sonnenaufgang stehen wir am Aussichtspunkt Base de las Torres. Nur die Sonne fehlt. Tja. 3/4h später sind wir wieder auf dem Rückweg und um 0720 wieder im Bett.

Unsere Vermutung, wie der „Kaffee“ zubereitet wird: In jeder Thermoskanne gibt es zwei bis drei ungemahlene Kaffeebohnen für ein bisschen Geschmack. Täglich wird eine Bohne ausgetauscht. Schlicht scheusslich.

Um 10 Uhr nehmen wir die letzte Etappe in Angriff. Gleichzeitig mit der zwölfbeinigen Ambulanz (siehe Vorabend). In ihrem „Sog“ legen wir ein paar Meter zurück. Sonst stehen wir öfters zur Seite, wenn…

… gerade mal wieder eine Busladung entgegenkommt.

Im Hotel Los Torres gönnen wir uns die Bezeichnung verdienenden Kaffee, Pizza und ein Dessert.

Der Shuttle bringt uns zum Parkeingang, wo wir im Windschatten eines Gebäudeaufgangs eine Stunde auf unseren Bus warten.

4/5 der Passagiere im Bus schlafen während der ganzen Fahrt. Wir nicht immer.